Kauknochen für Hunde – mehr als nur ein Snack
Hunde kauen für ihr Leben gern! Wer schon einmal seine Schuhe, die Handtasche oder eine Sofaecke mit deutlichen Bissspuren vom vierbeinigen Liebling entdeckt hat, kennt das. Damit Kleidung, Accessoires und Möbelstücke unter der „Kauwut“ der Fellnase nicht leiden müssen, sollten unbedingt gute Kauknochen für Hunde zur Verfügung gestellt werden. Welche sich dabei am besten eignen, verraten wir Ihnen hier.
Warum ist ein Kauknochen für Hunde so wichtig?
Neben der reinen Lust am Kauen gibt es oft auch ganz greifbare Gründe, wegen derer die Fellnase einen Kauknochen für Hunde so sehr liebt.
- Zahnwechsel: Mit etwa vier Monaten verlieren junge Hunde allmählich ihre 28 Milchzähne. Rund drei Monate dauert es, bis sich das Erwachsenengebiss mit seinen 42 Zähnen voll ausgebildet hat. In dieser Zeit tut dem Hund manchmal das Zahnfleisch etwas weh, es juckt und fühlt sich einfach nicht gut an. Was ihm da hilft, ist ein Kauknochen für Hunde, der speziell für dieses Alter beschaffen ist.
- Langeweile: Vor allem Hunde, die etwas auf dem (geistigen) Kasten haben, fühlen sich schnell unterfordert, wenn Herrchen oder Frauchen mal zu wenig Zeit für sie haben. Aus reiner Langeweile knabbern sie dann an allem, was ihnen zwischen die Zähne kommt. Und das kann dann eben auch mal der Pantoffel sein oder zur Not ein Stuhlbein.
- Stress: Ähnlich verhält es sich, wenn der Vierbeiner überfordert ist – dann kommt es zu Stress. Die psychische Belastung kann natürlich auch durch andere Faktoren ausgelöst werden. Das Kauen beruhigt den Hund, baut Stress ab und gibt eine gewisse Sicherheit. Häufig gewöhnen sich die Tiere dann das Annagen von den verschiedensten Gegenständen an. In diesem Fall ist gute Erziehung gefragt! Zum Abgewöhnen dieser Unart hilft es, eine entspannte Umgebung zu schaffen und gezielt interessante Beißmöglichkeiten anzubieten. Zum Beispiel robustes Hundespielzeug oder einen Kauknochen für Hunde, der mit der Zeit immer weicher wird.
Ein Kauknochen für Hunde wirkt wie eine Zahnbürste
Das ausgiebige Zerbeißen eines Kauknochens für Hunde hat viele positive Aspekte. Neben der Beschäftigung und dem Stressabbau dient der Kauknochen auch der Zahngesundheit.
Denn Beläge auf den Zähnen können sich recht schnell zu massivem Zahnstein verfestigen. Die Folge können Entzündungen am Zahnfleisch und an den Zähnen sein, im schlimmsten Fall droht sogar ein Zahnverlust!
Das intensive Beißen auf speziellen Kauknochen für Hunde entfernt Futterreste, trägt Zahnbeläge ab, verhindert die Bildung von Zahnstein und massiert das Zahnfleisch. Dadurch behält unser bester Freund nicht nur sein kräftiges Gebiss, er riecht auch nicht mehr so streng aus dem Maul.
Damit der Kauknochen für Hunde auch tatsächlich die Zahngesundheit fördert, sollte er zum einen die passende Größe haben und zum anderen hart genug sein, um den Abrieb des Zahnbelags zu unterstützen.
Achtung: Das sind keine geeigneten Kauknochen für Hunde!
Der Markknochen von der kräftigen Rinderbrühe, Knochen vom Brathähnchen oder die Reste vom Schweinekotelett – kann man denn nicht jeden Knochen als Kauknochen für Hunde nehmen?
Nein, auf keinen Fall!
Werden Knochen gegrillt, gekocht oder gebraten, verändert sich ihre Struktur. Die scheinbar so harten Knochen werden in Wirklichkeit porös und können unter Belastung schnell splittern.
Solche spitzen und scharfen Knochensplitter können den Hund sehr schwer verletzen. Sie können Zunge, Zahnfleisch und Rachen aufreißen. Auch dass solche Knochenstückchen im Rachen stecken bleiben, kommt leider immer wieder vor. Mit Folgen für den geliebten Vierbeiner, die man sich gar nicht vorstellen möchte.
Wer seinem Hund etwas Gutes tun will, gibt ihm ausnahmslos rohe Knochen – gerne noch mit Fleischresten daran – von Rind oder Kalb. Geeignet sind hierbei Brust- und Markknochen.
Mit solchen Kauknochen für Hunde machen Sie sich beliebt
Um ganz sicher zu gehen, dass Sie Ihrem Schmusebär das Richtige geben, empfehlen wir, auf spezielle Kauknochen für Hunde aus dem Fachhandel zurückzugreifen.
Gerne angenommen werden folgende Kauartikel:
- Rinder- und Schweinehaut: Solche Kausnacks sind rein natürlich und bilden zugleich eine fettarme und willkommene Bereicherung des täglichen Speiseplans. Beim Kauen werden die Zähne des Hundes gepflegt, und die Muskulatur wird gestärkt.
- Kaurollen: Ob zum Beispiel mit Geflügelstreifen umwickelt oder mit Pansen gefüllt – Kaurollen sind für viele Hunde wie Weihnachten und Ostern zusammen! Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
- Extra harte Kauknochen für Hunde: Vielleicht nichts für Pekinesen, aber Schäferhund, Boxer und Dobermann freuen sich garantiert darüber. Kauknochen aus Geweihstangen, Büffelhörnern oder Wurzelstücken. Sie sorgen für langen Kauspaß, ohne dabei mit Kalorien zu protzen.
- Snacks zur speziellen Zahnpflege: Manche Kaustangen sind von ihren Inhalten und der Form her extra für die Pflege des Hundegebisses gedacht. Sie sind beispielsweise mit einer Anti-Plaque-Formel gegen Zahnbeläge oder mit Kalzium für stabilere Zähne angereichert. Oft haben sie auch eine dreieckige Form, weil sie so besser in die Zahnzwischenräume gelangen sollen. Ob diese Dental-Kausticks aber tatsächlich ihren Zweck erfüllen, ist umstritten. Ganz sicher aber gibt es kaum einen Hund, der einem solch leckeren Snack zwischendurch abgeneigt ist. Und das ist ja auch schon mal etwas.