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Joggen mit Hund – so macht die Bewegung beiden Spaß!

Joggen mit Hund – das klingt nicht nur nach einer tollen Möglichkeit, fit zu bleiben, sondern auch nach einer wunderbaren Gelegenheit, die Bindung zwischen Hund und Herrchen oder Frauchen zu stärken! Gemeinsam die frische Luft zu genießen und neue Wege zu erkunden, macht einfach beiden Freude! Dabei profitiert nicht nur der Mensch von der Bewegung, sondern auch der Vierbeiner wird glücklich und ausgeglichen sein. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie das Joggen mit Hund für beide zum Vergnügen machen!

Vorbereitung auf das Joggen mit Hund

Für fast jeden Hundefreund ist das Joggen mit Hund ein fantastischer Zeitvertreib. Allerdings sollten dabei auch die Voraussetzungen stimmen. Denn nicht nur man selbst kann nicht einfach so von heute auf morgen loslaufen, ohne trainiert zu sein. Auch die Fellnase sollte sich für den Laufsport eignen. Denn auch der agilste Hund braucht vor einer solchen Herausforderung erstmal ein bisschen Training.

Auch das Alter des Vierbeiners, die Rasse und die allgemeine Gesundheit und Fitness sollten bedacht werden.

Damit der Spaß an der frischen Luft für beide zum puren Vergnügen wird, haben wir hier die besten Tipps zum Thema „Joggen mit Hund“ für Sie zusammengefasst.

Tipp 1: Joggen mit Hund ja – aber nicht mit einem Welpen!

Junge Hunde wollen toben und spielen, sie scheinen oft über unbegrenzte Energiereserven zu verfügen. Doch der Schein trügt!

Denn Welpen haben in Wirklichkeit noch längst nicht die Kondition, die sie zum Joggen mit Hund benötigen. Auch ihr Muskel- und Knochenaufbau ist noch nicht abgeschlossen.

Dadurch überfordert dieser Sport sie schnell, selbst bei kurzen Strecken kann die Anstrengung für die kleine Schnüffelnase zu groß sein. Die starke Belastung kann letztendlich sogar schädlich für die Entwicklung des Vierbeiners sein.

Ab wann kann man also mit dem Hund joggen?

Der Hund sollte mindestens ein Jahr alt sein, große Rassen brauchen sogar zwei Jahre, ehe sie am Joggen mit ihrem Herrchen wirklich Spaß haben.

Und dass man auch mit einem alten Hund nicht mehr joggen geht, sollte ja selbstverständlich sein!

Damit der Mensch trotzdem seinen sportlichen Neigungen zusammen mit seinem geliebten Vierbeiner nachgehen kann, eignet sich unter Umständen ein Hundewagen oder Hundebuggy zum Schieben während des Laufens prima.

Tipp 2: Diese Rassen lieben das Joggen mit Hund!

Tatsächlich gibt es Rassen (und selbstverständlich auch Mischlinge), die sich vom Körperbau her besonders fürs Joggen mit Hund eignen – und andere eher nicht.

Zu den absolut geeigneten Vierbeinern für diesen Sport gehören unter anderem:

  • Irish und English Setter
  • Husky
  • Australian Shepherd
  • Border Collie
  • Labrador Retriever
  • Schäferhunde
  • Weimaraner
  • Jack Russell Terrier

Weniger geeignet sind:

  • Mops
  • Französische Bulldogge
  • Dackel
  • Neufundländer
  • Bernhardiner
  • Shih Tzu
  • Pekinese
  • Corgi

Grundsätzlich sollten also Vierbeiner mit kurzen Schnauzen, die zu Atemproblemen neigen, kurzbeinige Hunde und besonders große und schwere Tiere nicht zum Lauftraining mit Hund mitgenommen werden.

Tipp 3: So gewöhnt man seinen besten Freund ans Joggen mit Hund

Natürlich sollte das Tier grundsätzlich fit und gesund sein, damit es sich bedenkenlos beim Joggen mit Hund austoben kann.

Vor dem Lauftraining lohnt es sich auch, einen Blick aufs Wetter zu werfen. Denn große Hitze oder eisige Kälte wird von Hunden meist nicht gut vertragen.

Und dann kommt es auch noch darauf an, wo man mit dem Hund joggen gehen möchte. Wald- und Feldwege sind ideal, Asphalt oder Kies hingegen sind sehr hart und können sich im Sommer extrem aufheizen. Nicht angenehm für den Vierpfoter!

Um seinen treuen Begleiter nun auf das Joggen mit Hund vorzubereiten, helfen folgende Schritte:

  • Bevor es sportiv losgeht, braucht der Hund ein bisschen Zeit, um zu schnüffeln und sein Geschäft zu verrichten.
  • Am Anfang sollte man eher gemäßigt schnell laufen. Kleinere Runden und eine Schnüffelpause etwa alle fünf Minuten gewöhnen den Hund ans Joggen.
  • Nach jedem Teilstück und natürlich auch am Ende der Joggingrunde freut sich das Tier über ein dickes Lob und ein saftiges Leckerli.
  • Eine längere, lockere Joggingleine oder noch besser eine Hundeleine, die an einem Hüftgurt befestigt wird, eignet sich hervorragend zum Joggen mit Hund. Wer ganz auf die Leine verzichten möchte, sollte sicher sein, dass der Hund jederzeit sofort abrufbar ist!

Tipp 4: Rechtzeitig mit dem Joggen mit Hund aufhören

Durchtrainiert, voller Power und mit einer Kondition gesegnet, die ihresgleichen sucht – herzlichen Glückwunsch, wenn diese Beschreibung auf Sie zutrifft.

Doch gilt das auch für Ihren Hund?

Denn es kann relativ schnell gehen, dass dem Tier beim Lauftraining die Puste ausgeht. Strecke und Tempo sollten also immer auf den Vierbeiner abgestimmt sein.

Woran merkt man, dass der Hund beim Joggen nicht mehr kann?

Die Warnsignale, dass die Fellnase eventuell etwas überfordert ist, können ganz unterschiedlich sein. In den meisten Fällen aber sind die Symptome für Müdigkeit beim Hund relativ klar zu erkennen:

  • Das Tier hechelt ununterbrochen, stark und schnell.
  • Der Hund bleibt spürbar hinter Herrchen oder Frauchen zurück.
  • Die Lefzen sind sichtbar zurückgezogen („Lächeln“).
  • Der Vierbeiner weigert sich einfach weiterzulaufen.
  • Humpeln ist das letzte allzu deutliche Signal, dass der Hund überfordert ist.