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    <updated>2026-06-25T05:00:39+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Mit dem Hund im Schnee: Richtige Pflege für gesunde Pfoten</title>
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                 Mit dem Hund im Schnee – jetzt brauchen die Pfoten eine besondere Pflege 
 Fast jeder Hund im Schnee hat einen Heidenspaß daran, herumzutollen, mit der Nase durch die weiße Pracht zu wühlen und die langsam fallenden Flocken zu fangen. Grundsätzlich sind Temperaturen über null Grad in aller Regel auch kein großes Risiko für Vierbeiner. Allerdings beeinflussen verschiedene Faktoren wie Rasse, Größe, Körperfettanteil und Gesundheitszustand des Hundes seine Empfindlichkeit gegenüber Kälte. Dabei gilt: Je größer der Unterschied zwischen seiner Körpertemperatur und der Lufttemperatur ist, desto mehr Energie und Schutz benötigt er zur Regulierung. Wir erklären Ihnen, wie Sie Gefahren erkennen können, einer Erkältung oder Unterkühlung frühzeitig vorbeugen und die Gassirunden im Winter richtig gestalten – inklusive Fell- und Pfotenpflege sowie dem Umgang mit einem zitternden Hund im Schnee. 
 Wie lange sollte der Hund im Schnee bleiben? 
 Nur 15 Minuten oder volle zwei Stunden die weiße Pracht genießen? Das kommt ganz auf den Hund an! 
 Am besten sollten bei frostigen Temperaturen lieber mehrere kurze als ein oder zwei lange Spaziergänge unternommen werden. Das stellt sicher, dass der Hund nicht zu lange im Schnee ist und friert. 
 Ansonsten kommt es natürlich auch auf die Rasse, das Alter und vor allem die Beschaffenheit des Fells an: 
 
  Kleine Hunde  wie beispielsweise Zwergspaniel, Deutscher Spitz, Windhund oder Chihuahua haben eine besonders zierliche Statur. Das macht sie extrem empfindlich gegen Kälte. Hier sind nur wirklich kurze Spaziergänge angesagt. 
  Dünnes und kurzes Fell , wie es etwa Boxer, Dobermann oder Französische Bulldogge haben, bietet wenig Schutz vor Kälte und Nässe. Durch ihre Agilität können sie aber etwas länger im Schnee toben als ihre kleineren Artgenossen. 
  Ältere oder immunschwache Hunde  brauchen zwar viel Bewegung. Aber sie müssen unbedingt davor geschützt werden, sich zu unterkühlen. Darum besser kurz und oft als lang und selten spazieren gehen. 
  Welpen  besitzen noch kein vollständig entwickeltes Immunsystem. Empfindliche Organe und auch Fellstruktur bilden sich erst heraus. In dieser Phase sind die geliebten Vierbeiner besonders empfindlich. Der Spaziergang sollte hier schon abgebrochen werden, bevor man sieht, dass der Hund zittert. 
  Hunde mit Gelenkerkrankungen  wie zum Beispiel einer Arthritis genießen es, wenn’s ein bisschen kälter ist. Nässe und extreme Kälte aber sind eher kontraproduktiv. Denn dadurch verspannen sich die Muskeln, die Durchblutung funktioniert nicht mehr richtig. Darum auch hier eine eher mittelgroße Runde drehen und hinterher schön warm einkuscheln. 
  Ein dickes Fell , wie es Huskys, Schäferhunden oder auch Berner Sennenhunden und Bernhardinern angeboren ist, schützt hervorragend vor Minustemperaturen. Bei solchen Rassen darf der Schneespaß dann auch gerne mal richtig ausgiebig genossen werden. 
 
   Grundsätzlich gilt:  Bemerken Sie, dass Ihr Hund zittert, verkrampft wirkt oder er sich langsamer als gewöhnlich bewegt, wird es Zeit, nach Hause ins Warme zu gehen. 
 Schützt Hundekleidung vor Kälte und Nässe? 
 In der Regel braucht ein Hund keinen Mantel oder ein ähnliches Kleidungsstück. Ist er gesund, steht er gut im Futter und hat er ein dickes Fell mit entsprechender Unterwolle, macht ihm weder Schnee noch Kälte so schnell etwas aus. 
 Dennoch kann ein Schneeanzug für den Hund, ein Mäntelchen oder Pullover und sogar Hundeschuhe gegebenenfalls durchaus Sinn machen. Auch hier kommt es natürlich auf die Rasse, die Gesamtkonstitution des Hundes und auf weitere Umstände wie Erkrankungen an. Kurzhaarige Hunde oder solche mit wenig Unterwolle können empfindlich auf Kälte reagieren. Auch ältere oder kranke Hunde werden am besten mit einem Mantel gegen Kälte und Nässe geschützt. 
 Die meisten Hunde haben nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auch keine Probleme damit, Kleidung zu tragen. Im Handumdrehen tollen sie sogar gerne damit durch den Schnee. 
  Bitte nicht vergessen:  So schick die eine oder andere Schneekleidung für Hunde auch ist. Unsere Vierbeiner kommunizieren unter anderem auch mit ihrem Fell (Nackenhaare hochstellen)! Ein Mantel oder Schneeanzug für den Hund kann solche Signale verbergen, wodurch es vor allem unter Artgenossen zu Missverständnissen und Problemen kommen kann. Beim Gassigehen also immer daran denken und auf alle Signale des Vierbeiners achten. 
 Die Hundepfoten werden im Winter oft vergessen 
 Mancher Hund im Schnee hat absolut keine Probleme mit den Pfoten. Andere Fellnasen wiederum sind da sehr empfindlich. 
 Vor allem die Ballen machen gerade im Winter oft große Probleme. Nicht nur die Kälte und Schnee, der zwischen den Zehen festgefroren ist, belasten Ihren vierbeinigen Freund. Auch das Streusalz kann die Pfoten extrem belasten. 
 Führte die Gassirunde über eine stark gesalzene Strecke, sollten die Pfoten hinterher mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Das verhindert, dass der Hund seine Pfoten ableckt, um das Brennen und Piksen vom Salz loszuwerden. 
 Rissige Ballen an der Hundepfote werden am besten vor dem Spaziergang mit Vaseline, Hirschtalg, Melkfett oder Olivenöl gepflegt. Aber Vorsicht! Der eine oder andere Hund kann Magenprobleme wie Durchfall bekommen, wenn er die Creme von den Pfoten leckt. 
  Der besondere Tipp:  Kürzen Sie die Haare zwischen den Zehen der Hundepfoten. Das verhindert die Bildung von Eisklumpen und ermöglicht eine bessere Reinigung der Pfoten. 
 Hat Ihr Hund im Winter erhebliche Probleme mit den Pfoten, können auch Hundeschuhe die Lösung sein – vorausgesetzt, sie passen gut! 
 6 Tipps, damit sich Ihr Hund im Schnee pudelwohl fühlt 
 
  Fellpflege:  Regelmäßiges Bürsten und Striegeln erhält die natürliche Isolierfunktion des Hundefells. 
  Bewegung:  Die Körpertemperatur des Hundes bleibt länger konstant warm, wenn er sich draußen viel bewegt. Also zwischendurch immer wieder eine Extrarunde toben und spielen! 
  Abtrocknen:  Nach dem Spaziergang das Fell gründlich trockenrubbeln. Unter Umständen ist auch ein lauwarmes Föhnen gut. 
  Wärme:  Der Hundeschlafplatz darf jetzt gerne nahe der Heizung oder dem Kamin sein. So wärmt sich der Vierbeiner nach dem Schneespaß schnell wieder auf. 
  Gassiverbot:  Ist es wirklich eisig kalt und kommen vielleicht sogar noch Sturmböen dazu, kann es sinnvoll sein, besser zu Hause zu bleiben. Zur Not kann die Fellnase ihr Geschäft bei diesem Wetter auch mal im Garten oder schnell auf dem Grünstreifen vor dem Haus verrichten. 
  Vitamine:  Gerade bei älteren oder kranken Hunden sowie bei Welpen können zusätzliche Vitamine im Hundefutter nicht schaden. Der Tierarzt weiß, welche Zusatzstoffe die Abwehrkräfte stärken. 
 
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                            <updated>2024-01-07T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Veganes Tierfutter: Die gesunde Alternative für Hunde &amp; Katzen?</title>
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                 Veganes Tierfutter – kann ich meinen Hund oder meine Katze vegan ernähren? 
 Veganes Tierfutter – eine mögliche Alternative für unsere geliebten Haustiere? Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegane Lebensweise und suchen nach Möglichkeiten, auch ihre Vierbeiner in diese Ernährungsphilosophie einzubeziehen. Doch ist es wirklich gesund und artgerecht, Hunde und Katzen vegan zu ernähren? Oder schadet es den Tieren? 
 Was bedeutet „veganes Tierfutter“ wirklich? 
 Haustiere vegan zu ernähren, kann ethische Gründe haben oder aus Rücksicht auf die Umwelt geschehen. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff „veganes Tierfutter“? 
 Wie bei Menschen besteht auch das Futter für Hunde aus pflanzlichen Zutaten wie Gemüse, Obst und Getreide, wenn es vegan ist. Es enthält also keine tierischen Bestandteile wie Fleisch, Fisch oder Milchprodukte. 
 Vegane Hundebesitzer argumentieren oft damit, dass die natürliche Nahrung ihrer Vierbeiner ursprünglich ebenfalls aus Pflanzen bestanden habe – nämlich durch das Fressen des Mageninhalts ihrer Beutetiere. Übersehen wird dabei jedoch, dass dabei auch jede Menge tierisches Protein gefressen wurde. 
 Tatsächlich ernähren sich freilebende Wölfe ebenfalls zu einem Teil pflanzlich. Heidelbeeren oder Brombeeren zum Beispiel verschmähen nur wenige Wölfe. Auch fressen sie im Herbst gerne mal einen süßen Apfel oder eine Birne. In der Regel allerdings nur dann, wenn durch äußere Umstände kein Fleisch (entweder frisch oder als Aas) zur Verfügung steht. 
 Bei Haushunden sieht die Sache ein bisschen anders aus. 
 Denn unsere geliebten Vierbeiner haben sich im Laufe ihrer Evolution sehr an den Menschen angepasst. Und das betrifft auch dessen Ernährungsgewohnheiten. Als „Allesfresser“ können sowohl Mensch als auch Hund deshalb sehr gut mit einer vegetarischen oder veganen Ernährung zurechtkommen. Im Gegensatz zu ihren wilden Ahnen, den Wölfen, haben Hunde sogar extra Gene für die Verdauung pflanzlicher Nahrung entwickelt. 
 Aber ist veganes Hundefutter tatsächlich gesund für unsere pelzigen Freunde? 
 Experten sind hier geteilter Meinung. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine gut zusammengestellte vegane Ernährung den Bedarf an essentiellen Nährstoffen deckt. Negative Auswirkungen scheinen kaum bis gar nicht zu existieren. Andere Fachleute wiederum warnen vor möglichen Mangelerscheinungen bei einer rein pflanzlichen Kost. Vor allem dann, wenn Herrchen oder Frauchen meinen, bestimmte Nährstoffe bei der pflanzlich basierten Kost ergänzen zu müssen. 
 Höchste Vorsicht ist etwa bei der Zugabe von Vitamin B12 geboten! Oft enthalten Vitamin-B12-Kapseln Xylit. Dieser Zuckeraustauschstoff kann für Hunde sogar schon in kleinen Mengen tödlich sein! 
 Katzen vegan ernähren? Hier ist Vorsicht geboten! 
 „Mieze“, „Schnurri“ und „Tigerchen“ haben sich vom Beute schlagenden Raubtier längst zu anschmiegsamen Mitbewohnern entwickelt. Dennoch hat – anders als bei Hunden – ihre Evolution nie dafür gesorgt, dass sie sich wirklich an den Menschen anpassen. Das gilt vor allem für veganes Tierfutter, das speziell für Katzen angeboten wird. 
 Katzen haben einen relativ kurzen Verdauungstrakt, der ideal für die Verarbeitung von Fleisch ist. Er ist jedoch ungeeignet für pflanzliche Kost. Auch das Katzengebiss ist speziell auf das Zerkleinern und Kauen von Fleisch ausgerichtet. 
 Im Gegensatz zu Hunden können Katzen zudem die lebenswichtige Aminosäure Taurin nicht selbst produzieren. Auch Vitamin A, wichtig für das Knochenwachstum und das Sehvermögen der Katze, fehlt bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung. 
  Vegetarisches oder veganes Tierfutter für Katzen ist deshalb eher nicht wirklich angesagt.  
 Veganes Katzenfutter basiert meistens auf Soja- oder Seitanprodukten statt Fleisch. Da Katzen jedoch obligate Carnivoren sind – also ausschließlich fleischbasierende Nahrung benötigen –, gibt es berechtigte Zweifel an der gesundheitlichen Eignung einer veganen Ernährung für die geliebt Fellnase. 
  Tofu sollte Katzen also nur in Ausnahmefällen gegeben werden.  
 Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt und enthält viel pflanzliches Eiweiß. Was sich zunächst prima anhört, kann für die Katze zur echten Qual werden! Denn viele Samtpfötchen reagieren empfindlich oder sogar allergisch auf Tofu. 
 Sollte aus gesundheitlichen Gründen zumindest vorübergehend eine pflanzliche Ernährung angezeigt sein, muss unbedingt vorher mit dem Tierarzt abgeklärt werden, ob die Katze Tofu und anderes vegetarisches oder veganes Tierfutter verträgt. Auf keinen Fall aber darf das Futter dann gewürzt oder gesalzen sein! 
 Eine ovo-lacto-vegetarische Ernährung ist für erwachsene und gesunde Katzen in der Regel vertretbar. Bestimmte Milchprodukte und Eier können also dafür sorgen, dass die Katze auch dann lebenswichtige Nährstoffe erhält, wenn sie auf vegetarische oder vegane Ernährung umgestellt wird. 
 Vegan und vegetarisch – wo liegt der Unterschied? 
 Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen vegetarischem und veganem Tierfutter? Hier lautet die Antwort ganz klar „Ja“. 
 
  Vegetarisches Tierfutter  enthält keinerlei Fleisch oder Fisch. Selbstverständlich sind auch Krustentiere, Muscheln und Geflügel tabu. 
  Veganes Tierfutter  verzichtet nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern zusätzlich auf alle Produkte tierischer Herkunft. Es enthält also auch keine Eier oder Milchprodukte. 
 
 Fazit 
 Insgesamt bleibt also festzuhalten, dass eine vegane Ernährung bei Haustieren kontrovers diskutiert wird. 
 Während Hunde sich in vielen Fällen durchaus vegetarisch oder sogar vegan ernähren lassen, ist die Umstellung bei Katzen in der Regel eher problematisch. 
 Bevor man sich dazu entscheidet, seine geliebten Vierbeiner fleischlos zu ernähren, sollte man sowohl die positiven als auch negativen Aspekte sorgfältig abwägen und bestenfalls Rücksprache mit einem Tierarzt halten. Vor allem ist auch unbedingt dafür zu sorgen, dass es der geliebten Fellnase an keinem wichtigen Nährstoff fehlt – oder das Tier aus gutgemeinter Besorgnis die falschen Zusatzstoffe bekommt. 
 Denn letztendlich geht es darum, das Wohlbefinden unserer pelzigen Familienmitglieder sicherzustellen – egal ob vegetarisch oder nicht! 
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                            <updated>2023-12-17T13:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Glückliche Fellnasen in der Tierpension: Checkliste für die richtige Wahl</title>
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                 Eine gute Tierpension für Ihren Vierbeiner – darauf sollten Sie achten 
 Sei es im Urlaub oder weil ein Besuch bei Verwandten ansteht – manchmal muss man seinen geliebten Vierbeiner in eine Tierpension geben. Dort will man ihn während seiner Abwesenheit natürlich gut und sicher aufgehoben wissen. Darum ist es so wichtig, sich im Vorfeld genau zu informieren. Denn nicht alle Pensionen entsprechen den Bedürfnissen und Ansprüchen Ihrer Fellnase. Eine gute Tierpension bietet mehr als nur Futter und ein Dach über dem Kopf – sie garantiert gezielte Betreuung, abwechslungsreiche Beschäftigung und vor allem viel Liebe und Aufmerksamkeit. Erfahren Sie hier, worauf Sie bei der Wahl der Hundepension oder der Tierpension für Katzen achten sollten. Schließlich soll Ihr kleiner Liebling in der richtigen Umgebung untergebracht werden und sich auch wirklich wohlfühlen. 
 Eine gute Tierpension in der Nähe hat nichts zu verbergen! 
 Außen hui und innen pfui? Leider trifft dieser Spruch auch auf so manche Tierpension zu. Besucher bekommen einen weitläufigen Garten mit herumtollenden Hunden zu sehen. Oder liebevoll eingerichtete Katzenzimmer mit Klettermöglichkeiten und Kratzbäumen. 
 Hinter verschlossenen Türen aber kann es dann ganz anders aussehen. Verdreckte Aufenthaltsräume, kleine Zwinger, schlechtes Futter … 
 Damit Sie nicht auf eine solche Augenwischerei hereinfallen, sollten Sie sich einige Tierpensionen in der Nähe zunächst ganz genau anschauen. Oft täuschen zum Beispiel Bewertungen im Internet und sogar Empfehlungen anderer Tierhalter über die tatsächlichen Zustände hinweg. 
  Sich ein eigenes Bild zu machen, ist deshalb unerlässlich!  
 Überprüfen Sie bei Ihrem Besuch, ob die private Tierpension oder das Tierheim ordnungsgemäß geführt wird. An erster Stelle muss das Wohl und der Schutz der untergebrachten Tiere stehen! 
  Wenn Ihnen dann alles zusagt, können Sie die Probe aufs Exempel starten.  
 Geben Sie Ihren Liebling zunächst mindestens für einen Tag und eine Nacht in die Hundepension oder Katzenpension. Sie kennen Ihre Fellnase ja und werden schnell erkennen, ob sie sich dort wohlfühlt. Haben Sie den Eindruck, dass Ihr tierischer Mitbewohner sich zu freuen scheint, wieder einmal ein paar Tage „Urlaub“ in der Pension zu machen, haben Sie einen Volltreffer gelandet! 
 Checkliste für die passende Tierpension in Ihrer Nähe 
 Egal, ob es sich um eine Tierpension für Kleintiere handelt, eine Hundepension oder eine Tierpension für Katzen – es kommt darauf an, dass es den Tieren dort wirklich gut geht! 
 Vor allem für Tierhalter, die sich zum ersten Mal für ein paar Tage von Ihren Vierbeinern trennen müssen, ist die richtige Wahl oft nicht ganz einfach. Darum haben wir hier mal eine kleine Checkliste zusammengestellt, die Ihnen dabei hilft, die richtige Tierpension zu finden. 
 
 Ist die Tierpension sowohl im Innen- als auch im Außenbereich sauber? 
 Gibt es außergewöhnliche unangenehme Gerüche? 
 Sind die Räume hell, geräumig und gut klimatisiert? 
 Ist das Mobiliar intakt? 
 Hält sich der Lärmpegel in angenehmen Grenzen? 
 Wird die Hundepension oder Pension für Katzen transparent geführt? 
 Können wichtige Maßnahmen wie etwa die Medikamentenvergabe gewährleistet werden? 
 Ist die Tierpension gewerblich angemeldet, haftpflichtversichert und wird sie regelmäßig vom Veterinäramt kontrolliert? 
 Werden die Tiere garantiert nicht in Zwingern oder unbeheizten Räumen gehalten? 
 Gibt es genügend Mitarbeiter*innen für die Anzahl der Tiere? 
 Verfügt das Personal über entsprechende Fachkenntnisse? 
 Wechselt die Belegschaft auffällig oft? 
 Werden alle Ihre Fragen offen beantwortet? 
 Gewährt man Ihnen Zutritt zu allen Räumlichkeiten und Außenanlagen? 
 Fragt man Sie nach erforderlichen Unterlagen wie Impfnachweis und Tierhaftpflichtversicherung? 
 Zeigt das Personal Interesse an den besonderen Bedürfnissen Ihres Tieres bezüglich Futter, Pflege und Ritualen? 
 Wird auch nach der Verträglichkeit Ihres Hundes mit anderen Hunden gefragt? 
 
 Hund oder Katze? Nicht jede Tierpension kann alles 
 Ja, auch Kleintiere wie Meerschweinchen und Hamster oder Vögel wie Wellensittiche und Papageien müssen manchmal in einer Tierpension für Kleintiere untergebracht werden. Meistens aber handelt es sich bei der „Hotel-Unterbringung“ um Pensionen für Katzen oder Hunde. 
 Logisch, dass vor allem eine private Tierpension sich nicht auf jede Tierart spezialisiert haben kann. Darum bieten die meisten Tierpensionen vernünftigerweise von vornherein die Unterbringung nur für Katzen oder nur für Hunde an. 
 Dementsprechend sollten sich auch Ihre Anforderungen an die Tierpension unterscheiden. 
 Darauf kommt es bei der Hundepension an 
 
 Die Mitarbeiter*innen achten darauf, dass Ihr Hund vollständig geimpft und frei von Parasiten ist. 
 Grundsätzlich sollten Sie das gewohnte Futter Ihrer Fellnase selbst mitbringen, damit es zu keinen Unverträglichkeiten oder zu Futterverweigerung kommt. 
 Sowohl drinnen als auch draußen steht den Hunden jederzeit frisches Wasser zur Verfügung. 
 Die Mitarbeiter*innen behandeln die Hunde mit Aufmerksamkeit und Liebe. 
 Die Tiere können sich in einem eingezäunten Auslaufgebiet austoben. 
 2-3-mal am Tag wird zusätzlich zum Freilauf im Außenbereich Gassi gegangen. 
 Bestrafungen in jeglicher Form sind tabu. 
 Während der Spaziergänge sind die Hunde angeleint. 
 Es laufen nur solche Hunde zusammen, die sich miteinander vertragen. 
 Die Hunde sind nicht allein, sondern haben Kontakt zu Menschen und Artgenossen. 
 Es stehen bequeme und ausreichend große Körbchen zur Verfügung. 
 Ist eine Hündin läufig, muss ihr Aufenthalt verschoben werden. 
 
 Merkmale einer guten Tierpension für Katzen 
 Vieles, was bei einer Hundepension wichtig ist, trifft selbstverständlich auch auf eine Katzenpension zu. Liebe, Aufmerksamkeit und Fürsorge sollten natürlich auch hier an erster Stelle stehen. 
 Hinzu kommen noch ein paar Kleinigkeiten, um den besonderen Bedürfnissen der Samtpfötchen gerecht zu werden: 
 
 Katzen lieben es, entweder allein oder maximal zu zweit in einem eigenen Raum sein zu dürfen. 
 Dieser Raum sollten einen Blick nach draußen mit einer bequemen Sitzgelegenheit bieten. 
 Selbstverständlich sind genügend Kletter- und Kratzmöglichkeiten sowie das eine oder andere „bewegliche“ Spielzeug vorhanden. 
 
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            <title type="text">Sicherheitstipps für Hundespaziergänge: Nachts Gassi gehen</title>
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                 Nachts Gassi gehen – so kommen Sie und Ihr vierbeiniger Begleiter sicher durch die Dunkelheit 
 Herbst und vor allem Winter sind die Jahreszeiten, die vielen Hundehalter*innen ein echter Graus sind. Schon nachmittags wird es dunkel – aber der vierbeinige Begleiter muss trotzdem noch mal raus. Nachts Gassi gehen ist grundsätzlich für so manchen mit einem mulmigen Gefühl behaftet. Nicht nur, dass man schlicht und einfach nicht gut sieht. Gefahr droht auch, weil man von anderen nicht gesehen wird! Doch keine Sorge. Wie Sie sich und Ihre geliebte „Fellnase“ im Dunklen optimal schützen, erfahren Sie hier. 
 Viele Hunde benehmen sich anders, wenn sie nachts Gassi gehen 
 Eigentlich können Hunde nachts noch recht gut sehen. Bei vierbeinigen Senioren allerdings lässt die Sehkraft oft stark nach. Augenerkrankungen wie beispielsweise der Graue Star sind auch bei „Fiffi“ und „Bello“ keine Seltenheit. 
 Diese Eintrübung der Augenlinse schränkt die Sehkraft des Hundes stark ein. Mit der Folge, dass er beim nächtlichen Gassigehen in der Dunkelheit unsicherer wird und oft ein bisschen orientierungslos wirken kann. 
  Da geht’s dem Hunde wie dem Menschen …  
 Denn viele von uns kennen das Problem: Je älter man wird, desto schlechter sieht man in der Dämmerung oder bei Dunkelheit. Vor allem die Scheinwerfer entgegenkommender Autos können dann so wirken, als laufe man in einen pechschwarzen Tunnel hinein. Klar, dass man da auch unsicher wird und quasi vor jedem Schatten am Wegesrand zurückschreckt. 
 Beim Hund kommt noch hinzu, dass er Unebenheiten auf dem Weg nicht mehr richtig wahrnimmt. Dadurch steigt die Verletzungsgefahr, was der Vierbeiner instinktiv spürt. Das wiederum lässt ihn viel vorsichtiger und zurückhaltender werden als in jungen Jahren. 
 Unser eigenes Verhalten spiegelt sich im Hund wider 
 Sie kennen das vielleicht: Es ist dunkel, ein bisschen nieselt es sogar. Trotzdem muss der Hund nochmal raus und auch nachts Gassi gehen. Aber auf der üblichen Runde ist die Beleuchtung schlecht, Hindernisse sind nur als Schemen wahrzunehmen, der Weg ist uneben. 
 Kein Wunder, dass man dann selbst ein wenig ängstlich und unsicher wird. Genau das aber spürt der Hund. Automatisch ist auch er angespannter als gewohnt. Als Reaktion auf das Gefühl und das kaum merklich veränderte Verhalten von Herrchen oder Frauchen ist auch der Vierbeiner angespannter als sonst. Plötzlich empfindet auch er die Dunkelheit als etwas Bedrohliches. 
 Nicht selten reagieren Hunde dann mit einem ängstlichen Verhalten und wirken beim Gassigehen in der Dunkelheit schreckhaft wie ein Hasenfuß. 
 Oder aber sie folgen einem anderen Instinkt, der ihnen sagt, dass er Sie beschützen muss. Dann kann es sein, dass der Hund eher aggressiv wird und jedes über die Straße wehende Laub anbellt. 
 Von vornherein: Schon mit dem Welpen nachts Gassi gehen 
 Ist der Vierbeiner neu im Haushalt und noch nicht stubenrein, ist das die beste Gelegenheit, ihn auf alle Eventualitäten vorzubereiten. Von Anfang an sollte man auch Welpen daran gewöhnen, bei Dunkelheit oder sogar nachts Gassi zu gehen. Dabei darf man selbst jedoch keine Unsicherheit zeigen. 
 Am besten funktioniert das, indem man die kleine Fellnase (und sich selbst …) während des Spaziergangs immer wieder positiv ablenkt. Zum Beispiel durch einfache Spiele und sanfte Erziehungsübungen. 
  Aber Achtung!  Bei Dunkelheit verhält sich fast jeder Hund trotzdem anders als gewohnt. 
 Das liegt daran, dass Hunde sich mehr auf ihre anderen Sinne verlassen, wenn sie nicht mehr alles ganz so gut sehen können wie am Tag. Schon wenn es dämmert, verändert sich deshalb die Wahrnehmung des Vierbeiners. Bewegt sich dann etwas, kann er es nicht gleich richtig erkennen, was ihn oft empfindlicher reagieren lässt. Seine Ohren und vor allem die Nase wiederum arbeiten dann auf Hochtouren. So kann es sein, dass der Hund unvermittelt und für uns Menschen grundlos stehenbleibt und etwas im scheinbaren Nichts fixiert. Vielleicht beginnt er sogar, leise zu knurren oder zu bellen. 
 Dann haben seine feinen Sinne etwas oder jemanden wahrgenommen, den wir noch längst nicht bemerkt haben. Jetzt ist es wichtig, selbst ruhig und souverän zu bleiben. Damit der Hund auch solche entfernten Objekte, andere Tiere oder Personen nachts nicht als Bedrohung wahrnimmt. Dadurch wird er ruhiger und entspannter, wenn es nachts mal wieder heißt: „Komm, Gassi gehen!“ 
 Nächtliches Gassigehen – sehen und gesehen werden sorgt für Sicherheit bei Dunkelheit 
 Nicht nur selbst gut zu sehen, erhöht die Sicherheit bei Spaziergängen im Dunklen. Auch die Gewissheit, dass andere einen selbst und den Hund nachts erkennen, sorgt für ein gutes Gefühl. 
 Damit Sie und Ihr geliebter Vierbeiner ganz unbesorgt nachts Gassi gehen können, gibt es einige Gadgets für Mensch und Tier: 
 Sicherheitsaccessoires für den Hund 
 Für Hunde stehen zahlreiche „Bekleidungsstücke“ zur Verfügung, mit denen sie auch bei Dunkelheit gut von anderen erkannt werden können. Zudem wissen auch Sie selbst damit immer, wo ihr Vierbeiner gerade herumschnüffelt. 
 Die wichtigsten Hunde-Gadgets für den Spaziergang in der Dunkelheit: 
 
 Leuchthalsbänder 
 Leine und Hundegeschirr mit Reflektoren 
 fluoreszierendes Halstuch 
 Sicherheitsweste 
 Blinklichter oder blinkende Halsbänder 
 GPS Tracker 
 
 Das gehört für Herrchen und Frauchen zur Ausrüstung bei Nacht 
 Auch als menschlicher Spaziergänger sollte man bei Nacht stets gut sichtbar sein. Sicherheit schenkt aber auch, wenn man selbst gut sieht. 
 Folgende Accessoires helfen dabei, dass Sie und Ihr Vierbeiner ohne mulmiges Gefühl nachts Gassi gehen können: 
 
 helle Kleidung mit Reflektoren 
 Warnweste 
 Stirn- oder Taschenlampe 
 
 Fazit 
 Dafür sollten Sie Ihren Hund souverän und selbstsicher an der Leine führen. Behalten Sie den Vierbeiner dabei immer im Blick und reagieren Sie, wenn sich sein Verhalten plötzlich ändert. 
 Leuchtende oder reflektierende Accessoires sowohl am Hund als auch an der Kleidung des Menschen sind von anderen schon von Weitem zu sehen und sorgen so für Sicherheit. 
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                            <updated>2023-11-15T13:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Schildkröte überwintern: Premium-Tipps für die Winterstarre</title>
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                 Wie lasse ich am besten meine Schildkröte überwintern? 
 Spätestens ab November bis frühestens März fallen die europäischen beziehungsweise mediterranen Landschildkröten in ihre jährliche Winterstarre. Ihre Aktivität lässt im Herbst von Tag zu Tag mehr nach, die Tiere wirken träge und müde. Und schließlich fallen die Schildkröten in eine Art Winterschlaf. Jetzt ist es wichtig, den wechselwarmen Reptilien ein perfektes Quartier zu geben, in dem sie ruhen und ihre Kräfte fürs nächste Jahr schonen können. Wir geben Ihnen die besten Tipps, wie Sie Ihre Schildkröte überwintern lassen, damit sie im Frühjahr wieder putzmunter aufwacht. 
 Warum fallen Schildkröten überhaupt in die Winterstarre? 
 Europäische Landschildkröten überbrücken mit der Winterstarre die Kälteperiode. Denn ist die Umgebung zu kalt, erreichen sie nicht ihre „Wohlfühltemperatur“ von 35-37 Grad. Außerdem finden sie zumindest in ihrem natürlichen Lebensraum dann nicht mehr ausreichend Nahrung. Die niedrigen Temperaturen während der Starre werden auch als Kältestarre bezeichnet. 
 Da dieser Vorgang ganz natürlich ist und er der Schildkröte beim Überwintern quasi in den Genen liegt, sollten auch Tiere, die zu Hause gehalten werden, die Möglichkeit zur Winterruhe bekommen. Das gilt selbst für mehr oder weniger frisch geschlüpfte Schildkröten. Denn gerade für Jungtiere ist die Starre wichtig. Sie wachsen besonders rasch, und ohne die nötige Ruhephase können sie schneller erkranken. 
 Haben Schildkröten keine Möglichkeit, in die Winterstarre zu fallen, wird das Hormonsystem gestört. Das wiederum bringt den gesamten Biorhythmus durcheinander und beeinträchtigt das Immunsystem. 
 Winterstarre oder Winterschlaf – was ist der Unterschied? 
 Auch bei Schildkröten wird oft der Begriff Winterschlaf genutzt. Genau genommen ist das jedoch nicht ganz richtig. 
 
  Winterschlaf  halten Tiere, die ihre Körpertemperatur selbst regeln können. Fledermäuse, Hamster und Murmeltiere beispielsweise senken ihre Körpertemperatur und alle Körperfunktion ab und leben während eines tiefen Schlafes von ihren angefressenen Fettreserven. 
  Winterruhe  wird ebenfalls von Tieren gehalten, die ihre Temperatur mehr oder weniger selbst regeln können. Im Gegensatz zum Winterschlaf aber bleiben zum Beispiel Eichhörnchen, Dachse oder Braunbären auch während der Ruhephase aktiv. Ihre Körpertemperatur senkt sich nur soweit ab, dass sie dennoch jederzeit beispielsweise auf Nahrungssuche gehen können. 
  Winterstarre  betrifft Reptilien und auch Amphibien. Sie sind wechselwarm und haben keine Möglichkeit, ihre nötige Körperwärme selbst zu erzeugen. Ihr Körper passt sich der Temperatur der Umgebung an. Erst wenn es wieder wärmer wird, erwachen auch Schildkröten deshalb quasi zu neuem Leben. 
 
 Muss die Schildkröte überwintern, steht ihr Innerstes Kopf 
 Sinken die Temperaturen unter 20 Grad, legen die Enzyme, die für die Verdauung zuständig sind, nach und nach ihre Arbeit nieder. Deshalb fressen Schildkröten immer weniger, je kälter es wird. Oft stellen sie die Nahrungsaufnahme sogar komplett ein und entleeren öfter ihren Darm. 
 Wird es kälter als 7 Grad, setzt bei den Tieren die Winterstarre ein. Der Stoffwechsel ist nur noch zu einem Minimum aktiv und hilft so der Schildkröte zu überwintern. Bei einer Körpertemperatur von etwa 5 Grad schlägt das Herz der Schildkröte nur noch 3 bis 5 Mal in der Minute. Auch atmet das Tier dann wesentlich seltener, da der Sauerstoffbedarf in diesem Zustand stark herabgefahren wird. 
 Geregelt werden diese Vorgänge durch die „innere Uhr“ der Schildkröten. Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass die Schildkröte überwintern will: 
 
 Fehlendes  Vitamin D3  durch weniger UV-B-Strahlung. Dadurch kann das Tier verschiedene Hormone nicht mehr bilden und kein Kalzium. 
 Abnehmendes Tageslicht lässt auch die Produktion von  Serotonin  sinken. Dieses Hormon regelt im Organismus unter anderem das Darmnervensystem und das Herz-Kreislauf-System. Im Gehirn beeinflusst es bestimmte Regionen, die den Appetit regulieren. 
 Ist die Umgebung dunkel, wird dafür mehr  Melatonin  gebildet. Dieses Hormon steuert den Tag-Nacht-Rhythmus. 
 Das Zuckerhormon  Glucocorticoid  stimuliert den Stoffwechsel und lässt Schildkröten von der Ruhe- in die Aktivitätsphase übergehen. 
 
 So fühlt sich Ihr gepanzerter Freund im Winter wohl 
 Ist für Schildkröten der Winterschlaf im Freien ratsam? Oder sollten sie besser im Keller überwintern? Ist vielleicht die Garage der beste Ort für die Winterstarre der Schildkröte? 
  Im Winter heißt es für Schildkröten: ab in die Box oder den Kühlschrank!  
 
 Wird das Tier normalerweise im Terrarium gehalten, sollten Sie innerhalb von drei Wochen das Licht und die Temperatur schrittweise reduzieren. Stellen Sie in dieser Zeit auch die Fütterung ein. Trinkwasser jedoch sollte weiterhin bereit stehen. Lassen Sie Ihre Schildkröte in lauwarmem Wasser baden. Das hilft ihr, den Darm zu entleeren. 
 Nimmt die Aktivität der Schildkröte weiter ab, fühlt sie sich in einer Überwinterungskiste am wohlsten. Die sollte so groß sein, dass sich die Schildkröte komplett darin eingraben kann. 
 Dazu füllen Sie die Kiste mit Erde und geben eine Mischung aus Buchenlaub und Moos darauf. So wird die nötige Feuchtigkeit am besten gespeichert. 
 Damit sich kein Schimmel bildet, muss die Kiste natürlich stets gut durchlüftet werden. 
 Die Überwinterungsbox mit der Schildkröte zum Überwintern wird an einen möglichst dunklen Ort aufgestellt. Die Temperatur dort sollte konstant bei 4-6 Grad liegen. 
 Reptilienexperten haben meist einen separaten Kühlschrank, in dem sie ihre Schildkröte überwintern lassen. Das hat den Vorteil, dass sich die Temperatur genau einstellen und kontrollieren lässt. Wird der Kühlschrank zudem mehrmals in der Woche für einen kurzen Augenblick geöffnet, bleibt auch die Sauerstoffzufuhr garantiert. 
 Zur Kontrolle sollte die Schildkröte zirka alle vier Wochen gewogen werden. Insgesamt&amp;nbsp; darf sie während der Winterruhe nicht mehr als zehn Prozent ihres Körpergewichts verlieren. 
 Soll die Winterstarre der Schildkröte im Keller, auf dem Balkon oder in der Garage stattfinden, könnten einige Probleme auftauchen. Denn meist ist die Temperatur an solchen Orten nicht wirklich gleichmäßig. Wird die Schildkröte im Garten oder im Frühbeet eingegraben, kann schnell mal Frost den Boden durchdringen. Andererseits kann die Temperatur an sonnigen Tagen auch im Winter so ansteigen, dass die Schildkröte aus der Starre erwacht und aus dem sicheren Versteck gelockt wird. 
 Wird es im Frühjahr draußen wieder wärmer, erhöhen Sie die Umgebungstemperatur langsam über einige Tage hinweg. Und wenn es Zeit ist, ganz aufzuwachen, helfen warme Wasserbäder, das Panzertier wieder quicklebendig werden zu lassen. 
 
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